Jubiliarenehrung der TSG Pfeddersheim von 1886 e.V.

Im Rahmen der TSG Weihnachtsfeier 2012 wurden Gudrun Besler, Ingrid Kellotat, Angelika Kosubek, Hiltraud Mauerer, Gerlinde Rudolg, Ellen Schramm, Jutta Vogel und Ingrid Weigand für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Für 40 Jahre TSG Pfeddersheim durften wir Achibald Bartsch, Ronald Josy, Barbara und Helmut Schidzig, für 50 Jahre Ursula Gödel und für 60 Jahre Jahre Andreas Decker, Vera Soehnlen und Norbert Westrich gratulieren. Ebenfalls gratulieren dürfen wir Herrn Heinz Schneider für 75 Jahre TSG Pfeddersheim. Die TSG Pfeddersheim bedankt sich für das Engagement und der Treue gegenüber der TSG Pfeddersheim von 1886 e.V. und wünscht Ihnen weiterhin alles Gute.

TSG Weihnachtsfeier

Auch in diesem Jahr lud die TSG Pfeddersheim zur traditionellen Weihnachtsfeier in die festlich geschmückte Turnhalle ein. Trotz des winterlichen Wetters waren zahlreiche Besucher erwartungsvoll dem Aufruf gefolgt um das Ergebnis des wochenlangen Übens und Planens zu bestaunen. Immerhin sollte am großen Tag auch nichts schief gehen. So musste die Musik ausgewählt, der Auftritt geprobt und ganz wichtig, für das leibliche Wohl gesorgt werden. Schließlich macht auch Zuschauen hungrig und so stand für die zahlreichen Besucher ein Buffet mit einer großen Auswahl an Kuchen und Getränken bereit. „ Ob klein oder groß, bei der TSG ist für jeden etwas los“ Unter diesem Motto eröffnete der 1. Vorsitzende Christian Decker pünktlich um 15:00 Uhr die Weihnachtsfeier. Zusammen mit Jürgen Striegel führte er durch das Programm am 2. Adventssonntag. Bereits seit 125 Jahren bietet die TSG sowohl für die jüngere Generation als auch für die Älteren zahlreiche sportliche Aktivitäten an. So durften die Turnwichtel die Weihnachtsfeier passend zur Jahreszeit als kleines Schneeflocken eröffnen. Unter der Führung von Susanne Born, Tanja Wickenheiser und Katharina Walheim sprangen die Kleinsten mutig über Kästen, fuhren Rad und klatschen in die Hände bis die Wände wackelten. Auch die Mini Dancer von Eileen Mehlmann und Vanessa Nischwitz begeisterten als „Mini-Rockstars“ verkleidet das Publikum. Unter der Leitung von Sonja Decker und Vanessa Keller zeigten die Turntiger, passend im Tigerkostüm ihr Können am Kasten und verschiedene Purzelbäume auf der Matte. Erstmals mit dabei waren sowohl die Tanzgruppe „Fireflies“ von Lena Garrels als auch die Turnfrösche vom Bettina Falkenthal und Miriam Maurer. Beiden Gruppen war keinerlei Nervosität anzumerken und so meisterten sie ihren ersten Auftritt mit Bravour. Die darauffolgenden Leichtathleten von Heike Bauer und Sophie Einsiedel demonstrierten ihre Sprintfähigkeit und ihr Können beim Weitsprung und bedankten sich am Ende mit einem großen Plakat für die Hochsprunganlage. Die Turnfüchse von Sonja Decker und Claudia Gunnesch dagegen zeigten mit Hock- und Grätschsprüngen über das Pferd, dass sich das Üben in den vergangenen Wochen gelohnt hatte. Das Üben hatte sich auch bei Laura Döring, Carolina Hass und Katharina Deutschle gelohnt. Auf zwei Kästen wurden Räder, Handstände und Handstandabrollen sowie am Boden Streck-und Pferdchensprünge vorgeführt. Völlig anders dagegen gestalteten die Leichtathleten von Marren Groll, Adrian Keitel, Jan Büder und Nico Baas ihren Auftritt. Passend zum neuen James Bond Film schlichen kleine Gangster auf der Suche nach einem Koffer mit Geld durch die Menge, lieferten sich eine „Kampf“ auf der Bühne mit den Gegnern und verteilten schließlich das sichergestellte Geld am Ende an die Menge. Trotz eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten nahmen auch die Volleyballer von Wolfgang Zillien und Manfred Döring wieder an der Weihnachtsfeier teil und gaben einen Ausschnitt aus dem Volleyballtraining zum Besten. Unter neuer Führung zeigten zeigten die Tanzmäuse einen Remix ihrer Tänze und begeisterten wie die darauffolgende Geräteturngruppe von Christiane Schmehling das Publikum. Unterbrochen wurde das Programm kurz durch die Sportlerehrungen. Hierbei sind vor allem die Leichtathleten mit Lena Stitzel, Julia Gunnesch, Marie Stengert, Gloria Gräf, Lucie Hindel, Max Eichhorn und Benjamin Hugo zu nennen, aber auch Tobias Decker im gemischten Vierkampf. - Herzlichen Glückwunsch an alle und weiter so! – Danach folgte die Wettkampfriege am verbreiterten Schwebebalken von Bettina Falkenthal, Dana Fries und Miriam Maurer. Den Schluss bildeten die Dancing Queens mit eine ausgeklügelten Choreographie an Tanzschritten und gewagten Hebefiguren unter der Leitung von Sabine Nischwitz. Natürlich durfte auch der Nikolaus in diesem Jahr nicht fehlen und obwohl er einen langen beschwerlichen Weg hinter sich hatte, nahm er sich, nachdem er mit einem weihnachtlichen Lied begrüßt wurde, die Zeit um Gedichte anzuhören und seine Geschenke an die Kinder auszuteilen. Zum Schluss ist nicht nur den Kindern und den Übungsleitern zu danken, sondern auch den vielen fleißigen Händen wie die des Küchen- als auch des Thekenpersonals die hier und dort anpackten, damit alles reibungslos funktionieren konnten. Besonders Bedanken möchten wir uns außerdem bei den Winzern und der Pfeddersheimer Geschäftswelt, ohne die es unsere Tombola bzw. die Gewinne gar nicht gegeben hätte. Vielen Dank Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Ihre TSG Pfeddersheim von 1886 e.V.

Eine Kooperation zwischen Schule und Verein ermöglicht den Sportunterricht

Dank der TSG Pfeddersheim von 1886 muss die Paternusschule den Sportunterricht nicht ausfallen lassen. Renovierung der Schulturnhalle kostet ca. 1,5 Millionen Euro

Freude bei den Schülern der Klasse 3a der Paternusschule, dass ihnen ermöglicht werden kann, aufgrund der gesperrten und renovierungsbedürftigen Schulturnhalle ab sofort den Sportunterricht in der TSG-Turnhalle ausüben zu können. Die wurde durch eine lobenswert Kooperation zwischen der Stadt Worms, der Paternusschule und der nunmehr 126 Jahre alten TSG Pfeddersheim von 1886 ermöglicht. Die hintere Reihe zeigt von links:
Christian Decker ( 1. TSG – Vorsitzender ) , Oberbürgermeiser Michael Kissel, Walter Frank ( 2. TSG-Vorsitzender), Ortsvorsteher Alfred Haag, Gerd Vogt von der städtischen Sportförderung, Olivera ( GBB Worms ), Jochen Müller ( Bauleiter GBB), Hans-Peter Bürcky ( Paternus-Schulleiter) und Lehrerin Anna Grömer Foto: Klaus Diehl

Von Klaus Diehl Die Stadt Worms nennt 225 Gebäude aller Art, darunter auc Schulen und Sporthallen, ijr Eigen. Ständig überwacht und auch unterhalten vom städtischen Gebäude und Bewirtschaftungsbetrieb, kurz GBB genannt. Darunter sind auch gerade in den 60er bis 80er Jahren erbaute Schulen und Sporthallen, wo bekanntermaßen schon so manche unliebsame Überraschung zutage trat. So auch noch im alten Jahr bei der Sporthalle der Paternusschule in Pfeddersheim, wo wo eklatant zu Tage getretene Statikprobleme sichtbar wurden. Die nach den damaligen Bedingungen verwendeten und tragenden Konstruktionselemente hatten Rost angesetzt, sodass niemand mehr Haftung bei einer weiteren Benutzung übernehmen konnte. Kontrollmaßnahmen hatten das Übel zutage gebracht und die Sporthalle wurde sofort gesperrt. Da war guter Rat teuer, wo man die 256 Jungs und Mädchen der ersten bis vierten Klasse in der nassen und kalten Jahreszeit den wichtigen Sportunterricht ermöglichen solle. Ortsvorsteher Alfred Haag und Paternus-Schulleiter Hans-Peter Bürcky, für den der Sport zur Auflockerung des Unterrichts und auch der Entwicklung der Kinder in jeglicher Hinsicht eine ganz wichtige Angelegenheit ist, berieten und fanden mit Christian Decker, dem 1. Vorsitzenden der TSG Pfeddersheim von 1186, einen kooperativen Partner. Für den TSG-Chef und seinen Vorstand war es keine Frage, der Paternusschule die mittlerweile 86 Jahre alte TSG-Turnhalle zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist auch ein Glücksfall, dass die Jungs und Mädchen kaum fünf Minuten brauchen, um von der Paternusschule in die TSG-Turnhalle zu kommen. Bis es aber soweit war, galt es noch einige wichtige sicherheitsbedingte Vorarbeiten zu erledigen. Auch dies sollte sich zu keinem besonders großen Aufschub entwickeln, denn die dazu notwendigen Kosten von 22.000 Euro teilen sich zu je einem Drittel die Stadt, die TSG Pfeddersheim von 1886 und der Sportbund Rheinhessen. Der Wormser Sportkreisvorsitzende Günter Schnee war hierbei ein zusätzlich hilfreicher Vermittler. So wurden zunächst einmal alle Ein-und Ausgänge den entsprechenden Sicherheitsbedingungen angepasst, die Heizkörper verkleidet und neue Fenster mit Sicherheitsglas eingebaut, was noch nicht ganz erledigt ist, wie Jochen Müller, der verantwortliche Architekt der GBB, betonte. Für den TSG-Vorsitzenden Christian Decker war es keine Frage, dass sein Verein sich finanziell mit einbringt, da man sowieso vorhatte, wegen energetischer Maßnahmen neue Fenster einzubauen. Bei einem Pressetermin vor Ortdankte Oberbürgermeister Michael Kissel allen Beteiligten für die reibungslose und kooperative Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Was den Zustand der Paternusschule betrifft, konnte das Wormser Stadtoberhaupt allerdings nichts besonders Erfreuliches berichten. Denn das nunmehr vorliegende Gutachten macht deutlich, dass die aufzubringende Kosten für die renovierung zwischen 1,4 und 1,5 Millionen Euro liegen, ein Betrag, mit dem man vorab nicht gerechnt hatte. Deshalb wird die Gastfreundschaft der Paternusschüler wohl noch länger andauern, um den wichtigen Sportunterricht wieder ein eigene Räumlichkeiten ermöglichen zu können. Die Kosten bedeuten für die Stadt eine absolute Pflichaufgabe und angesichts der städtischen Haushaltskasse wird man sehen müssen, wie dies bewerksstelligt werden kann. Ein Neubau kommt allerdings schon gar nicht in Frage, weil dafür wohl um 3,5 Millionen Euro aufzubringen wären. Nun geht es darum, diese Renovierungsmaßnahmen zunächst auf den politischen und verwaltungstechnischen Weg zu bringen und die Zuschüsse des Landes zu sichern. Die zum Schnuppern gekommene Klasse 3a mit Lehrerin Anna Grömer, tobte sich einmal in der TSG-Turnhalle richtig aus.

Mitgliederversammlung vom 23.03.2012

Zahlreiche Mitglieder der TSG Pfeddersheim von 1886 e.V. hatten sich am 23. März 2012 um 20.00 Uhr im Jahnsaal der TSG Halle zur Mitgliederversammlung eingefunden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Christian Deckers, verlas Brigitte Einsiedel das Protokoll der Jahreshauptversammlung aus dem Jahre 2011.Des weiteren berichteten die verschiedenen Abteilungen kurz aus ihren Übungsstunden. Außerdem wurden die aktuellen Mitgliederzahlen dargelegt und im weiteren Verlauf wurde vom Jubiläumsjahr 2011 mit besonderen Aktivitäten, wie dem Festakt und der Teilnahme am Backfischfestumzug berichtet. Hauptthema der diesjährigen Hauptversammlung war die Sperrung, wegen Einsturzgefahr, der Turnhalle der Paternusschule. Da der Sportbetrieb in der Schulturnhalle im August 2011 sofort eingestellt wurde, boten der TSG-Vorsitzende Christian Decker und sein Vorstand den 25 Grundschülern ein sportliches Asyl. Wie lange dieser Zustand allerdings anhalten wird, konnte auch Frau Lammeyer nicht genau beantworten. Durch eine komplette Neuorganisation des Sportbetriebs ist es gelungen, die TSG Turnhalle sowohl für den Schul-als auch für den Vereinssport zu nutzen. Hierzu ist aber eine Teilsanierung der Halle nötig. Die Kosten teilen sich die TSG, die Stadt Worms und der Landessportbund. So konnten unter anderem Prallschutzvorrichtungen vor den Heizkörpern und abgerundeten Türklinken in der TSG Halle angebracht werden. Außerdem ist der baldige Einbau von bruchsicheren Fenstern vorgesehen.

Nach einer einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde Christian Decker mit einem eindeutigen Votum erneut zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Ebenso wurden alle übrigen Vorstandsmitglieder in ihren bisherigen Funktionen bestätigt: Walter Frank wurde erneut 2. Vorsitzender, technischer Leiter bleibt weiterhin Jürgen Striegel, Manfred Döring sein Stellvertreter. Das Amt der Schatzmeisterin begleitet weiterhin Sonja Decker. Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses als auch Vorsitzende des Vergnügungsausschusses bleiben Wolfang Romig als auch Susanne Ertel. Dem Vorstand gehören außerdem noch Brigitte Einsiedel als Schriftführerin, Stefanie Döring zuständig für die Mitgliederverwaltung als auch Mareen Groll -Vorsitzende des Jugendausschusses, an. Uwe Mörsfelder dagegen trat von seinem Posten als Vorsitzender des Hausverwaltungsausschusses zurück und begleitet nun zusammen mit Ulrike Poll das Amt der Kassenprüfer. Zuständig für die Medien ist Carola Döring. Familie Philippi löste Familie Günther als Hausmeisterfamilie ab. Leider konnten die Ämter des Zeugwarts und der Beisitzer nicht besetzt werden. Den Abschluss der Versammlung bildete ein Ausblick auf das Jahr 2012. Im Mittelpunkt steht hier vor allem, trotz der veränderten Turnhallensituation neue Mitglieder für den Sport zu begeistern. Nachdem noch einige Änderungen bei der Titulierung von Ämterbezeichnungen in der Satzung vorgenommen wurden, endete die Versammlung um 22.25 Uhr.

Osterhobbyausstellung in der TSG Pfeddersheim von 1886 e.V.

Nicht nur in der Natur hat der Frühling    bereits Einzug gehalten, sondern auch die Halle der TSG Pfeddersheim hatte sich am 24. Und 25. März 2012 in eine bunte, farbenfrohe Frühlingswelt verwandelt. So weit wie das Auge reichte, sah man Osterhasen aus Holz oder Stoff, frischen Imkerhonig und verschiedene Sorten an Marmeladen wie die selbstkreirte Multivitaminmarmelade von Melitte Gahn. Jeder einzelne Stand war bis zum kleinsten Eckchen bepackt mit Geschenken, Bastelarbeiten oder eigenen Kreationen der Händler. Kleinigkeiten in die viel Zeit, Liebe und Arbeit geopfert wurde, damit sich das Herz daran erfreuen kann. Auf den ersten Blick erkennt man nicht die enorme Arbeit und die Hingabe die in jeder noch so kleinen Arbeit steckt. Frau Hangen, welche „ Frauke`s Hobbymodestudio“ betreibt, zieht beispielsweise hunderte kleiner Pailletten auf eine Nadel und befestigt diese dann an einem großen Ei. Erica Marquardt und Rosemarie Wagner begeistern mit kreativen Holzarbeiten. An beiden Ständen findet man lustige Osterhasen in blauen Latzhosen, Marienkäfer, Gänse, kleine braune Kaninchen im Gras oder große grüne Frösche mit einem orangenen Herz in der Hand. Die Figuren kann man entweder an die Tür hängen, in den Garten stellen oder als Osterdekoration im Haus nutzen. Das Ehepaar Molter dagegen verkauft Honigprodukte aus dem Ertrag von 15 Bienenstöcke. Hier gibt es Honigbonbons, Honig und Honiglikör als auch Pflegeprodukte für den Körper sowie Kerzen aus Bienenwachs. Mit dabei ist auch Anke Engl mit ihren Bildern „ Emotionen aus Farbe“. Erstmals stellte sie selbstbemalte Krawatten, Seidenmalerei und Lavendelsäckchen aus. Maria Held dagegen begeisterte die Besucher mit gegabelten Schals, eine Häkeltechnik, die heutzutage nicht mehr oft angewendet wird. Neben selbstgehäkelten Schals und Strümpfen für kalte Frühlingstage findet man auch Blumengestecke. Die Besonderheit hierbei ist, die einzelnen Blüten werden aus Wolle gestrickt. Ein weiteres Highlight der diesjährigen Hobbyausstellung, waren Solveig und Otto Kissel mit ihrer Tiffany Glaskunst. Schillernde leuchtend Farben wohin man nur schaute. Sogar eine Lampe im Stil eines Baumes gab es hier zu bestaunen. Bei der Tiffany Glaskunst handelt es sich um eine Facette der handwerklichen Kunst des Louis Comfort Tiffany und gehört in die Zeit des Jugendstils. Einzelne Glasteile, welche vorher mit Hilfe von Zusätzen farbig gemacht werden, werden mittels Ummantelung mit Kupferfolie und Lötzinn miteinander verbunden. Die Lötnähte werden dann mit einer Patina versehen. Um die charakteristische Schwarz- oder Grünfärbung der Nähte zu erhalten, werden diese galvanisch verkupfert und anschließend mit Chemikalien behandelt. Selbst dreidimensionale Gebilde wie Glasschirme für Tiffanyleuchten können so hergestellt werden. Aber auch modernes Design, wie Fensterbilder, Serviettenschalen, kleine Dosen für Schmuck, Ostereier oder Osterfiguren für den Osterstrauß können so in feinster Handarbeit hergestellt werden. Besonders wichtig sei, bei einem solch zeitaufwändigem Hobby, so Otto Kissel, dass der Partner die gleiche Leidenschaft teile und man so viele gemeinsame Stunde in trauter Zweisamkeit verbringen könnte. Auch Erica Schögel verbringt viel Zeit mit ihrem Hobby, hierbei verwendet sie nur echte Tierfelle. Aus ihnen stellt sie handgearbeiteten Bilder, Wandbehänge, Schals als auch Kuscheltiere und Decken her. Ein besonderer Hingucker, ist der große Wandteppich, mit dem sie bereits in 5 verschiedenen Ländern auf Wettbewerben zu bestaunen war und einige Preise gewonnen hat. Ob klein oder groß, jeder blieb bei Jochen Kieffer stehen und bestaunte die verschiedene Modellflugzeuge. Wer wollte durfte mit dem kleinsten Modell der Spark 550 einen Probeflug absolvieren. Das kleine Flugzeug besteht aus einem doppelten Rotorsystem. Das heißt, dass der Drehmoment auf der Achse aufgehoben wird um das Flugzeug so im Gleichgewicht zu halten. Hier ein kleiner Tipp von Frau Kieffer, für Männer, die einmal in ihrem Leben Pilot sein möchten: „ Die kleine Biene mit Motor eigne sich hervorragend für den Gebrauch zu Hause. Sie sei klein und beweglich und es könne nichts kaputt gehen, wenn sie beispielsweise gegen eine Vase flöge.“ Auf der diesjährigen Hobbyausstellung war bestimmt etwas für jeden dabei. Außerdem war mit einem reichhaltigem Angebot an verschiedenen Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher konnten im schön geschmücktem Jahnsaal bei Kaffee und Kuchen verweilen und die Frühlingsstimmung genießen.

Kinderkräppelkaffees 2012 in der TSG Pfeddersheim

Während der Faschingszeit spielt besonders ein Gericht, welches man bereits um 1200 n. Chr. auf klösterlichen Speisezetteln unter dem Namen Graphen fand, eine große Rolle - Der Kräppel auch Krampfen genannt. Eine riesen Auswahl dieser Leckerbissen und anderen Süßigkeiten gab es auch an den diesjährigen Kinderkräppelkaffees am 05.02.2012und am 19.02.2012 in der Turnhalle der TSG Pfeddersheim. Für musikalische Unterhaltung sorgte an beiden Tagen ein Live Musiker mit passenden Hits zur Faschingszeit. Auf der „Tanzfläche“ vor der Bühne tummelten sich kleine Marienkäferchen und Bienchen zusammen mit Nonnen und Polizisten. Cowboys, Sheriffs und Indianer galoppierten durch die volle Halle während kleine Pferdchen friedlich ihre Limo tranken. Lustige Clowns mit roten Pappnasen tauschten untereinander ihre besten Tricks aus. Tiger ruhten sich von der anstrengend Jagd nach bunten Schmetterlingen aus, während Hexen, Feen und Zauberer als auch Prinzessinnen bunte Konfetti und Luftschlagen durch die Luft wirbeln liesen. An diesem Nachmittag wurde aber keinesfalls nur getanzt, sondern der Jugendausschuss sorgte mit Spielen wie Mohrenkopfwettessen, Reise nach Jerusalem und „ wer hat das schönste Kostüm“ für viel Begeisterung und lautes Gelächter. Wer gerade mal keine Lust zu tanzen hatte, konnte sich gemütlich mit Pommes, Süßigkeiten und etwas zu Trinken erholen. Sicherlich wird es auch zur nächsten Fastnacht ein Kinderkräppelkaffee für die Kleinsten der TSG Pfeddersheim geben, auf welches sie sich schon im Voraus freuen können. Weitere Bilder finden Sie auf www.tsg-pfeddersheim.de

Jugenddisco in Pfeddersheim

Dichter Nebel, der aus einer der Nebelmaschinen kommt, bunte schillernde Lichter und dazu brandneue Hits aus den Charts. So wie in den Jahren zuvor, fand auch in diesem Jahr, eine Jugenddisco im Jahnsaal der TSG Pfeddersheim von 1886 e.V. statt. Auf der Tanzfläche tummelten sich zahlreiche, bunt verkleidete 8-11-jährige Teenager. Neben Indianerinnen mit buntem Federschmuck, Cowboys und Sheriffs, die auf der Suche nach Piraten durch den Saal jagten, unterhielten sich Prinzessinnen in langen eleganten Kleidern, bei einem vom Jugendausschuss selbstgemixten alkoholfreien Cocktail, mit Skeletten und Vampiren. Daneben spielten Leoparden mit kleinen Bienchen und Marienkäfer, Bauchtänzerinnen und Hippies ließen ihrer Fantasie freien Lauf und hüpften munter zur Musik. Gemeinsam zu „Smoke on the Water “ rockte die gesamte Meute mit dem Jugendausschuss, welcher die Jugenddisco selbstständig organisiert hatte. An diesem Abend wurde aber keinesfalls nur getanzt, sondern es wurde auch die Zielgenauigkeit der kleinen Narren geprüft. Beim Mohrenkopfwettessen mussten sie mit verbundenen Augen ihren gegenüber mit Schokoküssen füttern - wer als erster fertig war, hatte gewonnen. Nicht jeder Mohrenkopf ist hierbei ordnungsgemäß im Mund gelandet, was nicht nur bei den Zuschauern für lautes Gelächter sorgte. Auch das traditionelle Luftballontanzen sorgte für viel Gelächter, Gekichere und fröhliche Gesichter. Wer gerade mal keine Lust zum Tanzen hatte, konnte sich an der fastnachtlich geschmückten Bar mit Süßigkeiten und kühlen Getränken stärken und dabei neue Freundschaften knüpfen.

Sicherlich wird es auch an der nächsten Fastnacht im Jahre 2013 eine Jugenddisco geben.